Was war los im Hamburger Rathaus am 22.Juni 2018?

Nicht ein wichtiger Staatsgast wird empfangen, sondern ein hochwertiger Sauter Delta 185 Flügel…


Die Männer von pianoexpress reichen ihm schon unten die Hand und tragen ihn die Treppe hoch


Der große Festsaal war sein Ziel…



Die Stimmung wird nochmals streng geprüft von unserer Silvia Leonhard…




…und überhaupt, wie sich der Flügel spielt …



Und wie er klingt in diesem 720 Quadratmeter Raum




…Alles ok. …




Wir verschwinden…


Antwort der Bürgerschaft auf unser Schreiben

Antwort der Hamburger Bürgerschaft auf unser Schreiben vom 29.12.2017  an den Eingabeausschuss.

Die Antwort kam dann immerhin nach 3 Monaten am 29.03.2018

Die großzügigen Spender/ Sponsoren haben also nicht „ 3 Konzertflügel“ gespendet, sondern von vorne herein festgelegt, dass es 3 „Steinway“  Konzertflügel sein sollen… somit mag die Sache scheinbar rechtlich formal korrekt abgelaufen sein, nur wurden dennoch alle anderen Hersteller ausgegrenzt durch diesen Trick. Es fragt sich auch, ob die am 27.Oktober 2016 veröffentlichten Spendernamen tatsächlich die Spender waren. Es gibt da nämlich  Gerüchte, dass dies eine Konstruktion für die Öffentlichkeit ist.

Außerdem haben wir auch hier wieder einen Fall, wo Arroganz und Überheblichkeit gepaart mit Unwissenheit dazu führten dass es weder einen Wettbewerb, geschweige denn einen fairen  Vergleich zwischen den unterschiedlichen Top Flügel-Herstellern der Welt gab. Für eine Stadt, wie Hamburg, die ja eine Weltstadt sein möchte  – Unwürdig: „Als privatrechtliche Stiftung sei die Stiftung Elbphilharmonie nicht an die Regularien des Vergaberechts gebunden.“ Die „Beschaffung“ der 3 Konzertflügel wird also als Privatsache gehandhabt, nachdem für den Bau der Elbphilharmonie ca. 700Mio unserer Steuergelder verbraucht wurden und – ach Du Schreck- kein Geld mehr da war für die Konzertflügel…Klar, dass dann an öffentlichen Einrichtungen, Schulen und z.B. im Gesundheitssystem es überall an Geld mangelt, obwohl wir eines der reichsten Länder der Welt sein sollen.


Die Sache ist keinesfalls „erledigt“ und wir schauen dann mal, was die Zukunft bringt.






Unser Schreiben an die Hamburger Bürgerschaft

Hamb., den 11.02.2018

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

die Elbphilharmonie  ist inzwischen seit über einem  Jahr in Betrieb. Viel positives wird berichtet: Super Konzerte, mehr Touristen für die Stadt soundso viele Besucher auf der Aussichtsplattform Plaza etc. Eine regelrechte Marketingmaschinerie streut ständig positive Nachrichten der Superlative über den neuen Hamburger Musentempel…

Dass inzwischen etliche Konzertbesucher mit schweren Knochenbrüchen Ihren Besuch bezahlen mussten, da diverse Treppenstufen ein merkwürdiges Format aufweisen, dass die beeindruckende Rolltreppe „the tube“ von  maßgeblichen Sicherheitsexperten als unzureichend in Paniksituationen eingestuft wurde,  sind nur einige Ungereimtheiten und schwerwiegende Fehlplanungen, die sich offenbaren.




Wenn ich als mittelständischer Unternehmer einen Kostenvoranschlag für eine Klavier-Restaurierung machen würde und ich meinem Kunden nach und nach mitteilen würde, dass die Restaurierung nun doch 3 mal so lange dauert und 5 mal so  teuer wird, würde mein Kunde ziemlich verärgert reagieren und nicht zahlen.

Seiler-Stutz Flügel Detailansicht restauriert bei Achim Franz Klaviere &
Flügel

…Stellt sich bei  der Eröffnungsfeier auch noch einer der  Architekten beleidigt vor das Publikum und maßregelt unseren ehemaligen Bundespräsidenten in wiederum beleidigender Form, dass er als Architekt ja nichts mehr zu sagen braucht, da unser Bundespräsident ja „so viel von Architektur versteht“…Kritik durch Arroganz wegwischen war hier die Devise. Herr Gauck hatte lediglich in seiner Rede - sehr diplomatisch bemüht - ein paar kritische Anmerkungen getätigt…



Als einfacher Bürger dieser Stadt hatte und habe ich nun auch einmal eine kritische Frage, was die Beschaffung der 3 Konzertflügel betrifft. Die  Hamburger Bürgerschaft hat mir zwar zeitnah den Eingang meines Schreibens bestätigt, aber eine Antwort steht bis heute aus. Aber lesen Sie selbst…

Zu meinem Anschreiben an die Hamburger Bürgerschaft